Jubilarenehrung der SPD Oberstadt

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Jubilare bei SPD Mainz-Stahlberg und Ebertsiedlung

Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch nimmt die Mitgliederehrungen vor

 

Am 17.März haben die SPD Ortsvereine Mainz-Stahlberg und Ebertsiedlung (zusammen SPD Oberstadt) zu ihrer traditionellen Jubilarenehrung eingeladen. In diesem Jahr wurde die Mitgliederehrung separat zum Neujahrsempfang vorgenommen. Ein Gläschen Sekt und Spundekäs gab es trotzdem noch. Die Begrüßung nahmen Hannelore Hirsch und Thomas Hauf als Vorsitzende vor.

Als Laudator war der ebenfalls zur SPD Oberstadt gehörende Sozial-, Schul- und Jugenddezernent Dr. Eckart Lensch derjenige, der die langjährigen Mitglieder in das jeweilige Eintrittsjahr historisch einordnete. So hörten die vielen Gäste, dass im Eintrittsjahr von Usch Weyel, Werner von Seelen, Dieter Eichhorn und Helmut Weiß die SPD sowohl den Bundespräsidenten als auch den Bundeskanzler stellte, neben der Mondlandung auch Proteste gegen den Vietnamkrieg und für Gleichberechtigung, der Erstflug von Jumbojet und Concorde stattfanden und das Internet sowie die Genforschung die ersten kleinen Schritte machten. Ein großer Schritt war hingegen, dass Homosexualität endlich straffrei wurde.

10 Jahre später, 1979, traten wiederum Mitglieder ein, und zwar Marianne Kron und Hans-Peter Horn. Dieses Jahr war beispielsweise durch den Nato-Doppelbeschluss, 1. Europawahl sowie 1. Weltklimakonferenz, Gründung der Grünen, stärkere konservative Strömungen und dem Atomunfall in Harrisburg geprägt. Die iranische Revolution fand statt, aber auch die Uno-Resolution zur Gleichberechtigung der Frau. Eckart Lensch stellte fest, wie prägend Marianne Kron für den Ortsverein Ebertsiedlung sei.

1994 war der Zeitpunkt, als der aktuelle Vorsitzende des Ortsvereins Stahlberg, Thomas Hauf,  beschloss, in die SPD einzutreten, so wie Monika Dinkelbach auch. Da sich Thomas Hauf nicht selbst ehren konnte, nahm dies gerne sein Vize Marco Remy neben dem Laudator vor.

Alle Jubilare erhielten Applaus, Urkunden und Präsente, vor allem berichteten sie von ihren persönlichen Beweggründen, die sie zum Eintritt und Verbleib in der SPD geführt hatten. So war der eine geprägt von den Mitgliedschaften der Großeltern, der andere wollte sich vom Elternhaus abgrenzen. Andere wiederum wollten sicherstellen, dass der Frieden und die soziale Gerechtigkeit in Deutschland erhalten bleiben und sich die Nazizeit nicht wiederholt.

Weitere Genossinnen und Genossen waren leider verhindert; sie sind auch bereits 50 Jahre bzw. 25 oder 10 Jahre der Partei treu.

Nach einer interessanten Zeitreise gespickt mit Lebenserfahrungen gab es dann zur Erinnerung das obligatorische Gruppenfoto.  Und die Ortsvorsteherkandidatin, Stadträtin Myriam Lauzi, nutzte noch die Gelegenheit auf den frischgedruckten Kandidatenflyer aufmerksam zu machen. Denn wie schon  vor 50, 40 und 25 Jahren finden auch in 2019 Kommunalwahlen statt.